Hoerspiel

Terra Mortis 02 – Totenwache
  • Genre:Horror
  • Release date:10 Jan 2011

Terra Mortis 02 – Totenwache

Es gibt kein Zurück mehr: Die Toten hetzen Anna und Jan durch den Wald.  Anna wurde infiziert und wird schwächer. Jan versucht alles, um sie zu retten, obwohl es wenig Hoffnung gibt. Gerade, als ihn die Verzweiflung niederzuringen droht, stellt sich unerwartet Hilfe ein. Doch kommt sie noch rechtzeitig?


hoerbuchjunkies.com meint: Ausgezeichnetes Hörspiel mit spannender Handlung. Der zweite Teil […] schließt nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an, so dass keine langen Überleitungen von Nöten sind. Wieder glänzt das Hörspiel durch die bedrohliche Grundstimmung und die eindrucksvollen Soundeffekte bei der Schlacht gegen die Kadaver. Insgesamt ist die Folge jedoch weniger actionlastig und kommt mit nur fünf Figuren aus, ist aber nicht weniger spannend, sondern legt wichtige Grundlagen für die folgenden Ereignisse. Es werden neue Charaktere eingeführt, die der Hörer versucht einzuordnen, dadurch entsteht eine ganz eigene Atmosphäre, die noch bedrohlicher wirkt.

Sprecher, Soundeffekte, musikalische Untermalung und vor allem die Story sind passgenau zusammengestellt und bieten alles, das das Herz jeden Hörspiel- und Zombie-Fans höher schlagen lässt. Natürlich muss man sich die Splatter-Szenen für sich selbst bildhaft ausmalen, die Soundeffekte tun aber alles, das zu unterstützen.

Fazit
Die Spannung zieht an, die Atmosphäre verdichtet sich und die erstklassigen Soundeffekte regen zu Lobtiraden jeden Hörspiel-Fans an.
Hier stimmen Handlung, Sprecher, Soundeffekte und die intensive Atmosphäre – von uns die volle Punktzahl und angespanntes Warten auf die nächste Folge.

FFM Rock schreibt: Die Handlung dieser Folge schließt nahtlos an die Geschehnisse von „Totenland“ an. Anna und Jan sind auf der Flucht. Diese führt in einen nahegelegenen Bunker der ehemaligen Gemeinschaft. Doch auch hier ist das junge Paar nicht sicher. Die Toten sind ihnen auf den Fersen. In einem schier aussichtslosen Kampf stolpert Gero’s versprengter Trupp in das Geschehen. Hilfe für die gebissene Anna scheint greifbar nah. Doch liegt die mit Antibiotika ausgestattete Tasche der Gruppe in einem Waldstück. Ohne Schutz und im Kampf gegen die Zeit, macht die kleine Truppe sich auf, das Unmögliche zu schaffen und läuft dabei Horden von Untoten in die Arme. Wie die Zusammenfassung bereits offeriert, ist die Riege der Sprecher in dieser Folge klein und überschaubar. Doch schürt diese Minimalbesetzung erst recht jenen aussichtslosen und einsamen Kampf, in der lebende Wesen die Minderheit stellen .Die neuen Stimmen sind markant und passend besetzt. Überhaupt leben die Sprecher ihre zugeteilten Charaktere mit allen Wesensarten sehr glaubwürdig und überzeugend. Die Geschehnisse strotzen vor Spannung, sind rasant und packend inszeniert. Hoffnung und Leid liegen hier nah beieinander. Für viel Dramatik innerhalb der Handlung ist also gesorgt. Das düster kreierte Setting besticht mit sehr realem Sounddesign und einer immens unheilvollen Atmosphäre. Stöhnend, ächzende Tote, apokalyptische Gewitteratmosphäre, Kampfgeräusche, die Inszenierung ist ein Fest.. Die fast schön sphärische beklemmende Musik tut ihr Übriges.
Fazit: Auch Teil 2 ist ein echtes bedrückendes Fest für die Ohren. Klasse Effekte, tolle Sprecher und atemlose Spannung fahren 5 [von 5, Anmerk. PP :-)) Sterne ein.

Midnight-Girl denkt: […] Zwischen Hoffen und Bangen, Chancen und Risiken, gibt es eine Bandbreite an Emotionen, die sich während des Geschehens bahn brechen, nicht nur bei den Protagonisten. Unweigerlich stellt der Hörer sich die Frage worauf die Serie hinauslaufen wird, denn es sieht schon jetzt ziemlich düster für die Menschheit aus. Die Kadaver sind überall, verstecken erscheint unmöglich und aufhalten lassen sie sich schon lange nicht mehr. Wo und wie also wird dieses Szenario enden?

Nichtsdestotrotz ist man weiterhin mehr als nur gewillt zu erfahren was die Macher sich als nächstes haben einfallen lassen. Geht die Flucht weiter oder ist sie bereits beendet? Tauchen zusätzliche Protagonisten auf, die noch einen langen Atem haben? Jedweder negativen Prognosen zum Trotz bleibt ein Fünkchen Hoffnung auf das Licht am Ende des Tunnels.. man wird es erleben.

SaschaSalamander schreibt: Nachdem das Vertraute zerstört wurde, müssen Jan und Anna sich nun auf die Reise begeben und den Gefahren stellen, die ihnen außerhalb der geschützten Mauern begegnen. Der Hörer begleitet das Paar somit in die Ungewissheit und bangt von Track zu Track ums Überleben. Der Effekt des Neuen wird dadurch verstärkt, dass Jan bisher nur theoretisch von der früheren Welt bzw der Welt außerhalb des Dorfes gehört hatte. So lernt er viele Tiere und Dinge kennen, mit welchen andere Menschen täglich Umgang haben, die ihm jedoch fremd sind. Ein schönes Stilmittel, um alltäglichen Dingen eine neue Gewichtung zu verleihen.

Wie schon in der ersten Folge ist die Atmosphäre sehr dicht, der Handlungsbogen straff und mitreißend. Die Charaktere agieren nachvollziehbar, die Dialoge sind stimmig, die Sounds realistisch. Der zweite Teil ist weniger vorhersehbar als der erste und beginnt eine eigene Dynamik zu entwickeln. Während der erste Teil quasi als Einstieg in die Welt und zur Einführung des Protagonisten diente (und alles sofort wieder zerstört werden muss, damit die Reise beginnen kann) startet hier nun die tatsächliche Handlung. Ich bin schon sehr gespannt, ob Jan sein Ziel erreichen wird und was ihm auf dem Weg dorthin begegnet.

Als Erzählerin agiert wieder Elga Schütz, René Dawn Claude und Katja König sind zu hören als Jan und Anna. Weiterhin hört man Nientje Schwabe, Horst Kurth, Charlotte Uhlig, Brune Beeke, Karen Schulz-Vobach und Stephan Globisch. Auch dieses Mal eine gute Sprecherleistung, die gelegentlich etwas steif wirkt, insgesamt aber durchaus zu überzeugen vermag.

Alles in allem also eine nette Zerstreuung für Zombie-Fans, die sich gerne stimmungsvoll unterhalten lassen 😉

G. Walt auf www.zauberspiegel-online.de schreibt:Im zweiten Teil der neuen Zombie-Serie geht es ziemlich actionreich zu. Jan und Annas Flucht wird zum reinsten Spießrutenlaufen. Ständig geraten sie von einer Gefahrensituation in die Nächste. Dadurch wird der Action- und Spannungsfaktor recht hoch gehalten. Die Handlung an sich stockt etwas, was aber gewollt ist, da man hier erstmal die Flucht beschreiben wollte. Und das ausgiebig. Sprecher, Musik und szenische Umsetzung sind wieder auf hohem Niveau, so das man keine Kritikpunkte findet. […]

Justus Baier schreibt auf www.slam-zine.de: […] Gerade noch sind die Protagonisten dem Tod mit großer Mühe von der Schippe gesprungen, da sehen sie sich bereits mit der nächsten Herausforderung konfrontiert und müssen alles in die Waagschale werfen, um am Leben zu bleiben. Somit entwickelt sich bereits von der ersten Minute an ein enorm hohes Tempo. Unterlegt von gelegentlichen Trommelrhythmen baut sich so das Gefühl auf gehetzt und verfolgt werden. Permanent sehen sich Jan und Anna mit neuen Gefahren konfrontiert, was eine stetige Spannung aufbaut, die sich schnell auch auf den Hörer überträgt.

Bis zur letzten Minute geht die Handlung [dieser Folge] mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit voran. Die Schnelligkeit der Story untermauert so zudem die Glaubwürdigkeit der geschilderten Ereignisse, wer sich in Lebensgefahr befindet, führt keine ausschweifenden Diskussionen oder ergeht sich in ausufernden Gesprächen. Die Dialoge sind überzeugend und auf den Punkt gebracht. Was vielen anderen Produktionen leider vollkommen abgeht, geschieht hier mit einer überraschenden Leichtigkeit. Immer wieder fließen Ausdrücke und Wortwendungen aus unserer Alltagssprache in den Text mit ein, ohne dabei aufgesetzt oder peinlich zu wirken, so setzt man sich deutlich von vielen glatt geschliffenen Hörspieldialogen anderer Reihen ab.

Eine Geschichte, in der lebende Tote Hauptrollen bekleiden, kann nur dann wirklich funktionieren, wenn diese Monster mit ihrem gewaltigen Appetit auch authentisch und bedrohlich wirken. [Diese Folge] lässt in dieser Disziplin keinerlei Zweifel aufkommen und man stellt bereits von der ersten Minute unter Beweis, dass man seine Hausaufgaben ordentlich erledigt. Wenn die Toten die Bühne betreten, wird gefaucht und geknurrt, dass es eine wahre Freude ist und man befürchten muss, die vermoderten Kreaturen hätten tatsächlich ihre kühlen Gräber verlassen. Dabei darf man nicht aus den Augen verlieren, dass die Geschichte bereits vor dem allgemeinen Zombieboom der letzten Jahre entstand.

Natürlich können auch die übrigen zum Einsatz gebrachten Geräusche [dieser Folge] überzeugen und man bekommt schnell ein gutes Gefühl für die wilde und menschenverlassene Bergwelt des Harz. Musik kommt nur in zurückhaltender Form zum Einsatz und wird ebenfalls als die Spannung steigerndes Stilmittel verwendet, tatsächlich gelingt es so, die besonders nervenaufreibenden Momente weiter zu verdichten und einen möglichen Verfolgungswahn beim Hörer zu etablieren.

Erneut übernimmt Elga Schütz die Rolle der Erzählerin und bildet dabei mit ihrem ruhigen und sachlichen Ton einen Ruhepol zum hektischen Grundtenor dieser Produktion. René Dawn-Claude schafft es auch bei seinem zweiten Auftritt in der Rolle des Jan zu überzeugen und seinem Publikum das Bild eines jungen Menschen zu präsentieren, dessen Leben innerhalb weniger Stunden aus den Fugen gerät. Neu im Sprecherensemble ist Nientje Schwabe, die hier erstmals als Nastja zu hören ist und mit ihrer ungewöhnlichen Stimmfärbung angenehm überrascht, dazu schafft sie es mühelos eine Frau zu verkörpern, die in ihrem Leben vielleicht schon einmal zu oft in den Abgrund geblickt hat und dafür ein Stück Menschlichkeit einbüßte.

Abgerundet wird das gut besetzte Sprechergespann durch Katja König, Horst Kurth, Charlotte Uhlig, Bruno Beeke, Karen Schulze-Vobach und Stephan Globisch, die allesamt ihren Beitrag leisten, damit dieses Hörspiel auf ganzer Linie zu einer angenehmen Angelegenheit wird. [Terra Mortis] sei all jenen wärmstens ans Herz gelegt, die eine Alternative zum vorherrschenden Geisterjäger-Horror suchen und sich für eine gut erzählte Story erwärmen können, die ihr Pulver nicht schon nach 15 Minuten verschossen hat.